Ein
seriöser
Tierpsychologe
bietet eine Hilfestellung für Tierhalter, wenn deren Tiere ein
Problemverhalten oder eine Verhaltensauffälligkeit zeigen.
Durch genaues Analysieren des
Verhaltens des betreffenden Tieres können sie aufzeigen, durch
welche Änderungen im Umgang mit dem Tier die
Verhaltensauffälligkeiten korrigiert werden können.
Dies setzt eine genaue Kenntnis des Instinktverhaltens der Tiere sowie
der Mechanismen der Verhaltensformung durch Lernen (= Konditionierung)
voraus.
Da
Verhaltensänderungen und/oder
Verhaltensauffälligkeiten auch Symptome einer organischen
Erkrankung sein können, sollte im Vorfeld eine Erkrankung des
Tieres durch einen Tierarzt ausgeschlossen werden.

Um
eine Manifestation des Problemverhaltens zu vermeiden, sollte ein
Verhaltensproblem schnellstmöglich behandelt werden. Je
länger ein Problemverhalten besteht, desto schwerer und
langwieriger gestaltet sich in der Regel die Therapie.
Hunde
werden in der heutigen Zeit nicht selten als gleichberechtigtes
Mitglied in der Familie betrachtet. Allerdings stellt diese Situation
für viele Hunde eine enorme Überforderung und
permanenten emotionalen Stress dar.
Probleme, die daraus
entstehen können, sind:
- Angst-Probleme
- Aggressions-Probleme
- Dominanz-Probleme
Jedes Problemverhalten kann sich
unterschiedlich stark, in unterschiedlichen Situationen und in
unterschiedlicher Auswirkung zeigen.
Beide
– Hund und Hundehalter – sind mit solchen
Situationen meistens gleichermaßen überfordert und
unzufrieden. Oft aber werden Verhaltensauffälligkeiten mit der
Zeit vom Hundehalter „hingenommen“ oder als
„Macke“ bzw. „er ist eben so“
abgetan.
Dabei können Sie Ihrem Hund unter fachkundiger Anleitung und
ohne jeden Zwang vermitteln, was Sie von ihm wollen und was nicht.
Eine erfolgreiche Verhaltenstherapie setzt allerdings die aktive
Mitarbeit des Hundehalters, den Willen zu Verhaltensänderung
sowie Geduld und Zeit seitens des Hundehalters voraus.